Donnerstag, 5. Mai 2011 ~ 2 Kommentare

Die Fellpflege eines Havanesers




HavaneserZu aller erst möchte ich mich bei allen treuen Lesern dieses Blogs für die lange Wartezeit zwischen den Artikeln entschuldigen. Ich habe seit Monaten sehr viel mit meinem neuen Startup McHomepage.com zu tun und komme kaum dazu, hier etwas sinnvolles zu veröffentlichen. Ich habe mir nun fest vorgenommen, mindestens alle zwei Wochen einen neuen Artikel, Fotos oder Videos zu veröffentlichen. Hoffentlich klappt es ;)

In den letzten Wochen hat sich etwas tolles entwickelt, unsere Facebookseite! Dort haben wir mittlerweile über 250 Havaneser-Fans gewinnen können, die sehr aktiv neue Fotos und Videos von ihren Wirbelwinden posten. Natürlich werden dort auch viele Fragen gestellt und Tipps ausgetauscht. Einige dieser Fragen möchte ich auch innerhalb dieses Blogs behandeln und so kommen wir zu dem ersten Anliegen:

Mareike schreibt:

Habe mal nen paar Fragen zur Fellpflege eurer Havis..unser Gismo sieht immer aus wie ein Zottel, echt schlimm. Kommen mit der Fellpflege so gut wie gar nicht hinterher. Außer wir bürsten ihn jedes Mal nach dem Spazierengehen für ne Stunde….echt schlimm. Und noch ne Frage, schneidet ihr das Fell über den Augen? Oder fällt dieses von alleine so?
Liebe Grüße an alle…

Ich kann dazu nur schreiben, wie es bei unserem Wito immer war, als er noch ein etwas längeres Fell tragen durfte (es geht leider nicht mehr, warum wird auch demnächst als Blogartikel erscheinen). Wir hatten damals ähnliche Probleme und das Kämmen und Bürsten des Hundes war ein echter Kampf mit Gezicke und Gemaule – auf beiden Seiten An manchen Tagen mussten wir ihn auch zweimal “behandeln”. Wenn er die Bürste und Kämme nur gesehen hat, hat er das Weite gesucht… Das Hauptproblem bei Witos Fell war immer die Unterwolle, die bei ihm besonders stark ausgeprägt ist. Unsere Hundefriseurin sagte es mal ganz treffend mit folgenden Worten: “Als die Unterwolle verteilt wurde, hat sich Wito zweimal angestellt und eine arme Socke friert sich jetzt den Hintern ab.” Also haben wir angefangen, die Unterwolle auszudünnen und dabei ein “Werkzeug” gesucht, mit dem sich vorwiegend die bereits gelösten Fellteile entfernen lassen, ohne dabei das “richtige Fell” zu lösen oder gar zu schneiden. Gelandet sind wir dann bei dem Furminator in Größe S (Amazon: ca 18 Euro). Dieses gefährlich klingende Teil war die Lösung all unserer Fellprobleme! Es ist keine richtige Bürste, aber auch kein Kamm…irgendetwas dazwischen. Wir haben damals im Fressnapf ein Produktvideo gesehen und waren gleich begeistert, weil man mit diesem “Teil” auch gleich das Fell von Katzen (wir haben zwei davon) bearbeiten kann. Im Fressnapf kostet ein Furminator jedoch 34,99 Euro. Wir empfehlen daher den Kauf bei Amazon.

Die Handhabung des Furminators ist sehr einfach:

  1. Zuerst sollte man seinen Hund ausgiebig kämmen und alle Verfilzungen und Fellknoten entfernen.
  2. Den Hund mit Leckerlies wieder glücklich machen
  3. Einen Müllbeutel für das Fell bereitlegen!
  4. Den Furminator wie eine Bürste benutzen, also immer in Richtung des Fellwuchses bürsten und dabei darauf achten, dass alle Fellbereiche gleichmäßig intensiv gebürstet werden.

Wir haben den Furminator am Anfang nicht übermäßig intensiv genutzt, um nach und nach sehen zu können, wie viel Unterwolle wir noch rausholen können. Also achtet da bitte drauf und macht den Hund nicht gleich nackig ;)

Nach dem Einsatz der “Wunderkammbürste” konnten wir Wito immer viel schneller (max. 10 Minuten!!) Kämmen und Bürsten – ohne Gezicke und Gemaule auf beiden Seiten

Hier ein Video vom Furminator im Einsatz:

Den Furminator bekommt Ihr hier:

Ich freue mich auf Eure Kommentare und wünsche viel Erfolg bei der Fellpflege Eurer Liebsten!

2 Kommentare zu “Die Fellpflege eines Havanesers”

  1. Tanja 5 Mai 2011 at 13:26 Permalink

    Hallo ihr lieben,
    ich habe da mal eine Frage.Unser kleiner ist nun 5 einhalb Monate alt.
    Ab wann kann ich mit ihm zum hundefrisör??? Ist es gut oder schlecht ihm über den Sommer das fell etwas zu kürzen???
    Danke und liebe Grüße….

  2. Claas 5 Mai 2011 at 19:10 Permalink

    Hallo Tanja,

    es gibt Leute, die meinen, dass ein Hund vor Vollendung des ersten Lebensjahres nicht zu einem Hundefriseur sollte. Wir sehen es anders und empfehlen sogar, in dem jungen Alter dorthin zugehen, weil ALLES was die kleinen Racker in der Kindheit kennenlernen, wird später besser von ihnen gehandhabt.

    Du kannst das Fell im Sommer ruhig kürzer halten, nur achte drauf, dass es nicht zu kurz und vorallem nicht zu dünn wird, um die Haut weiterhin vor der Sonne schützen zu können.

    Liebe Grüße!


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