Wito als Welpe



Aber auch mit anderen Tieren versteht Wito sich gut. Da hält er sich voll und ganz an die Beschreibungen, die überall zu Havanesern zu finden sind. Von klein auf an liebte er den Kontakt mit anderen Hunden, vor allem die Großen hatten es ihm angetan. In der ersten Stunde der Welpenschule war er noch sehr unentschlossen und hatte mehr Angst als alles andere, aber ab der zweiten wollte er überall mitmischen, auch wenn er dabei leider meistens eher unter die Räder kam, aber das störte ihn eher weniger. Wito war „furchtbar“ unkompliziert, so dass wir uns zunächst schon Sorgen machten, weil er sich wirklich alles und jedem unterwarf, auch Hündinnen, die wesentlich jünger und auch kleiner waren. Die Trainerin erklärte uns aber, dass wir sehr froh darüber sein können, denn das wäre in jedem Fall besser, als einen dominanten Rüpel zu haben. Hatte sie ja auch wieder Recht… Wir hatten nur manchmal den Eindruck, er lasse sich eben alles gefallen. Als der kleine Mann dann allerdings anfing das Beinchen zu heben und geschlechtsreif zu werden, änderte sich sein Verhalten, was wohl aber auch vor allem daran lag, dass er zur gleichen Zeit ebenfalls schlechte Erfahrungen mit größeren Hunden machte. Er unterwarf sich wie immer, aber die anderen ließen trotzdem nicht ab. Wito bekam natürlich Panik, hat um sein Leben geschrieen und sich fortan zweimal überlegt, ob er sich unterwirft oder nicht. Seine gesteigerte Potenz tat dann natürlich sein Übriges. Inzwischen ist es so, dass er immer noch alle großen Hunde liebt, solange er sie bereits als Welpe kennen gelernt hat. Alle anderen, die zwei Zentimeter größer sind als er, sind zunächst potentielle Monster, die ihn fressen könnten und deshalb erstmal lautstark auf Abstand gehalten werden, bis sie bewiesen haben, keine Gefahr darzustellen.

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